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Pfarrhaus und Kirche nach der Erbauung des Pfarrhauses 1913 Aufnahme vom Herrn Paul Hartbrechts
Als Bauplatz für die Kirche wurde das vom Häusler Herrn Gustav Kraetsch in freundlicher Weise geschenkte Grundstück gewählt. Es war mit der Bedingung verbunden, dass die Kirche auf diesem Grundstück gebaut werde, sonst nähme er die Schenkung zurück. Das von den von Dobschützschen Erben der Kirchengemeinde ebenfalls geschenkte Baugrundstück am ,,Judentempel" wurde mit deren ausdrücklicher Genehmigung zu Gunsten des Kirchbaus veräußert.
Im September 1907 wurde der Kirchbau öffentlich ausgeschrieben und am 30.9. dem Maurermeister W. Möbius aus Döbern die Maurerarbeiten und später die Zimmerarbeiten der Firma Peschke & Comp. übergeben.
Am 3.10.1907 wurde der erste Spatenstich getan und am 24.10. von dem Ortsgeistlichen Herrn Hilfsprediger Krüger der erste Stein gemauert. Die Grundsteinlegung fand am 10. November statt. Sie wurde mittags 12 Uhr mit einem Festgottesdienst eingeleitet. Die Grundsteinlegung selbst nahm Herr Superintendent Seiler aus Forst im Auftrage des Königlichen Konsistoriums vor.
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