Der Ursprung des Ortes Döbern liegt noch im Dunkeln
. Bisherigen Erkenntnisse gehen auf das Jahr 1443 zurück.
Um das Jahr 1000 beginnt eine Rückwanderung der nach Süden gezogenen Volksstämme. Sie bringt neue Menschen nach Döbern und Umgebung.
1143 Döbern (wahrscheinlich Taldorf vom wendischen debr-tal, Niederung) - soll bereits im 14. jahrhundert von den Wenden gegründet worden sein und wird am 26. Juli 1443 erstmals in einem Lehnsvertag urkundlich erwähnt. Aus diesem Aktenstück geht hervor, dass auf dem Lehngut Döbern ein Hanns von Kökeritz zu finden ist, der als Zeuge einer Lehnbestätigung für Wenzel und Ulrich von Biberstein genannt wird.
Um  1464 erscheint in dem Schuldenbrief des Nickel von Passe als Bürge ein Reynolt Czabitz zu Dobir. Noch im Jahre 1861 herrschte in Döbern die wendische Sprache. es gehörte seit alter Zeit als Vasallendorf zur Herrschaft Forst, der Standesherrschaft. Er hatte aber das Dorf einem Ritter als ^Lehnsmann überantwortet, der es auf  seine Lebenszeit besaß. Wenn er die Lehngesetze und -regeln befolgte, konnte er es nach seinem Tode seinen Kindern und Verwandten vererben. Für die ältere Zeit kennen wir nur die Herrschaftsbesitzer, erst seit dem 16. Jahrhundert erfahren wie aus den Lehnbriefen auch die Namen der versallen, das heißt der Ritter, die mit Döbern belehnt waren. Die ältesten Besitzer der Standesherrschaft Forst und damit auch Döberns sind die aus der Schweiz stammenden und dann in Böhmen, Schlesien und Ober- sowie Niederlausitz reich begüterten Herren  von Biberstein etwa ums Jahr 1400. Sie erhoben Forst zur Stadt, noch heute trägt daher das Forster aber auch das Döberner Wappen die Biberstein`sche Hirschstange. Als erster in Forst ansässiger Herr ist Friedrich von Biberstein bekannt, der 1428 starb. Ihm folgte Wenzel I. Später teilen sich die Brüder Melchior, Balthasar und Jahn die Herrschaft Forst. Nach dem Aussterben der Bibersteiner fiel am 09. Januar 1668 die Herrschaft Forst an Sachsen, das seit 1635 Besitzer der Lausitzen geworden war. Im endgültigen Teilungsrezess vom 11. August 1668 übernahm Herzog Christina von Sachsen - Merseburg Stadt und Schloß Forst nebst allen südlich davon gelegenen Kammer- und Vasallendörfer, also auch Döbern. 1746 kam die Herrschaft Forst an den Minster Brühl, der sie mit der Herrschaft Pförten vereinigt. Im 18. Jahrhundert veränderten die preußische Bauernbefreiung, Gemeinheitsteilung und Verfassungsreform die bestehenden Zudtände. Am 20. März 1816 wurde auf Grund einer Verordnung der königlich preußischen Regierung zu Frankfurt/Oder der Kreis Sorau gebildet, zu dem auch Döbern bis 1945 gehörte. Nach dem 2. Weltkrieg gehörte Döbern bis 1952 zum Kreis Spremberg, danach - bis heute - zum Kreis Forst.
Döberner Heimatlied Wo stolz der hohe Berg sich reckt wie ein granit`ner Hort, da liegt am Fuße hingestreckt mein trauter Heimatort. Kein Webstuhl webt am Band der Zeit, doch sind viel tausend Hände zu schaffen fleißig stets bereit an deutscher Schicksalswende. Wo himmel an auf kargem Sand der Hütten Schlote ragen, da wollen wir mit schwiel`ger Hand der  Arbeit Los gern tragen. Und wo das Glas in dunkler Nacht geschmolzen und geklärt, wird der Pokal zurechtgemacht, den frohe Jugend leeret. Drum preis`ich dich mit Herz und Mund und bin dir treu verschoren, mein Heimatort im Talesgrund, in dem ich einst geboren. Mag auch die Welt viel schöner sein, viel schöner manche Lande, ich will doch nur begraben sein im märk`schen Heimatsande! Uraufführung: Zur 50-Jahrfeier des 1886 gegründeten Männergesangsvereins “Germania” Worte: Franz Mader sen. Melodie: Willi Felger und Kapellmeister Höhna
In Döbern leben 3.696 Bürger (Stand 31.12.2009) auf einer Fläche von 15,73 km². Das entspricht einer Einwohnerdichte von 234,97 Einwohner pro km². Davon sind 1.780 männlich was einem Anteil von 48,16% der Gesamtbevölkerung der Stadt Döbern entspricht. Die Stadt Döbern gliedert sich in 4 Ortsteile.
Eine Landstadt wie Döbern ist für Viele ein idyllischer Ort, der Besucher einlädt und kleine Attraktivitäten bereit hält. Interessant ist die Frage nach einem geeigneten Hotel. Urlaubern stehen in Döbern kein Hotel zur Verfügung. Aber dafür gibt es einige Pensionen.
Das Alten- und Pflegeheim St. Hedwig in Döbern
Etwas zur heilige Hedwig
In den fast 70 Jahres ihres Lebens von 1174 – 1243 wurde die heilige Hedwig zu einem unübersehbaren Zeichen von Gottes Heiliger Gegenwart  mitten unter den Menschen. In ihrem langen Leben haben 11 Päpste regiert, 4 Kaiser, fanden 2 Konzilien statt. Es war die Zeit des hohen  Mittelalters, eine Zeit voller Extreme, voller Kriege, voller Sünde, aber auch voller Hingabe und Heiligkeit. Das Leben des heiligen Franz von  Assisi, des heiligen Dominikus, der heiligen Elisabeth, einer Nichte der heiligen Hedwig, fällt in diese Zeit. 
Mit Gottes Gnade schaffte es die hl. Hedwig, die Familienveranlagung der Maßlosigkeit und Herrschsucht in eine maßlose Hingabe  an Gott und einen restlosen Dienst an den Menschen zu verwandeln. Hedwig hatte begriffen: „Man muss Gegensätze durch  Gegensätze heilen, den Hass durch die Liebe, die Schuld durch die Sühne.“ Hedwig wurde zur Büßerin, die buchstäblich mit  nackten Füßen – auch im Winter – auf dem Boden der Wirklichkeit stand.   Im Jahr 2016 feierte sie 90 jähriges bestehen in Döbern
Empfehlenswerte Anlaufstellen, um die Region und ihre Menschen kennenzulernen, sind z.B. die Heimatstube Groß Kölzig, der Aussichtsturm am Felixsee oder das Geopark-Informationszentrum im Landschulheim in Jerischke. Dort sind auch Broschüren zur Geologie des Muskauer Faltenbogens und Flyer zu den o.g. Radtouren vorrätig.
Im Internet Video-Album Forst/Döbern ©2018 Henry Aurich
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