Kreisgebietsreform bleibt heftig umstritten Kommunalpolitiker kritisieren Pläne des Landes REGION. Die Pläne der Landesregierung zur Kreisgebietsreform bleiben heftig umstritten. Mit scharfer Kritik an der in dem Zusammenhang geplanten Funktionalreform, bei der es um die Übertragung von Landesaufgaben auf die Landkreise geht, begann am Montag die heiße Phase der Anhörungen im Innenausschuss des Potsdamer Landtags. So nannte der Landrat von Spree-Neiße, Harald Altekrüger (CDU), die Funktionalreform „entbehrlich“ und verwies darauf, dass eine interkommunale Zusammenarbeit, etwa mit der Stadt Cottbus, sinnvoller wäre. Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) verwies darauf, dass die geplante Funktionalreform nur noch aus drei Bereichen bestehe, die auf die Kreise übergehen sollten. Damit entfalle die Grundlage für die Kreisgebietsreform. Der Entwurf der Landesregierung sei damit „nicht beschlussfähig.“ Keine Rolle spielte am Montag die Forderung der Cottbuser SPD nach einer Aussetzung der Kreisgebietsreform. Voraussichtlich im November sollen die Reformgesetze vom Landtag beschlossen werden.
LOKAL & REGIONAL
SPREMBERG. Für die Umsetzung von Projekten im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ stehen der Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz“ 100 000 Euro zur Verfügung. Die Stadt Spremberg reichte den barrierefreien Umbau der Bushaltestellen in Trattendorf, Kraftwerkstraße, Richtung Schwarze Pumpe,und in Groß Luja, Spremberger Allee, stadteinwärts, ein. Eine Bewertung der Haltestellen in den Ortsteilen ergab für die zwei genannten den höchsten Handlungsbedarf in den Ortsteilen Groß Luja und Trattendorf. In Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und DB Regio wurde die Auswahl unter anderem aufgrund der hohen Frequentierung getroffen. Im Trattendorf waren zusätzlich der deutlich höhere Altersdurchschnitt und der Standort des Behindertenwerkes Spremberg ausschlaggebend. Durch den Umbau der Haltestellen soll, insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, die Erreichbarkeit zwischen den Ortsteilen und dem Zentrum auch künftig gewährleistet werden. Die Entscheidung über die Fördermittel bleibt abzuwarten. Ob weitere Haltestellen für einen barrierefreien Umbau in Frage kommen, wird derzeit durch die Verwaltung geprüft. pm
Ergebnis Bundestagswahl nach Wahllokalen BUNDESTAGSWAHL 2017 Endergebnis – Amt Döbern-Land (Erststimmen) Verteilung der Stimmen in den einzelnen Wahllokalen Gemeinden
Amtsblatt
Öffentliche Ausschreibung Die Gemeinde Felixsee sucht zum 01.12.2017 eine/einen Mitarbeiterin/Mitarbeiter für die Vertretung der Mitarbeiter für die Reinigungsarbeiten und die Essenausgabe inklusive Frühstücks- und Vesperversorgung in der Kindertagestätte „Schlumpfenvilla“ im OT Friedrichshain. Das Angebot beinhaltet Teilzeitbeschäftigung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit die vom jeweiligen Vertretungsfall abhängt (30 Stunden für Essenausgabe bzw. 12 Stunden für Reinigung). Das Stellenangebot ist unbefristet. Die Arbeitsleistung erfolgt auf Anforderung der Kita-Leiterin bzw. des Amtes Döbern- Land. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Die Bewerberin/der Bewerber sollte folgende Voraussetzungen mitbringen: • Erfahrungen bei der Zubereitung von Speisen unter dem Aspekt der gesunden Ernährung und Wirtschaftlichkeit • verständnisvoller Umgang mit den Kindern und Freude an der Arbeit in einer Kindereinrichtung
Freiwillige Feuerwehr Klein Loitz gründet Kidsgruppe Fünf Mädchen und vier Jungen im Alter von 4 bis 11 Jahren verstärken ab sofort die Freiwillige Feuerwehr Klein Loitz und werden unter Leitung von Manuela Koch und Frank Kuschereitz spielerisch an die ehrenamtliche Feuerwehrarbeit herangeführt. Nachdem die Idee auf der letzten Jahreshauptversammlung besprochen wurde, bereiteten alle Verantwortlichen das wichtige Projekt in den vergangenen Wochen gründlich vor. Ab sofort kommen die neun Floriansjünger jeden dritten Mittwoch im Monat nachmittags zusammen, um gemeinsam Sport, Spiel und Spaß zu erleben sowie das Einmaleins der Feuerwehr, Miteinander, Teamwork, gegenseitigen Respekt
und das Einhalten von Regeln zu erlernen. Schon beim ersten Feuerwehrdienst unter dem Motto „Wir lernen uns und die Feuerwehrwache näher kennen“ hatten Manon, Hermine, Klara, Sarah, Anna, Lias, Jake, Tim und Luke jede Menge Spaß. Da Kinderfeuerwehr keine Pflichtaufgabe des örtlichen Trägers Brandschutz ist und auf freiwilliger Basis geschieht, ist die ehrenamtliche Nachwuchsarbeit in erster Linie auf Unterstützer und Sponsoren angewiesen. Diese werden in dem Zusammenhang noch gesucht und würden damit den Schutz der Bevölkerung sowie deren Hab und Gutes in den kommenden Jahren maßgeblich unterstützen. Lars Mudra Amtswehrführer Amt Döbern-Land
Im Internet Video-Album Forst/Döbern